Besuch der NordArt 2018

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Landfrauen auf der NordArt 2018.pdf
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Fahrt der Vorstände 2018

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Kreisfahrt der Vorstände 2018 2.pdf
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Ehemaligen Kaffeetrinken

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Landfrauenverband Plön wird 40 Bericht B
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Sicheres Auftreten

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Vom Small Talk und Elevator Pitch 2018.p
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Protokoll JHV 2018

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Protokoll der JHV 2018.pdf
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Kulinarische Weltreise

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Kulinarische Weltreise in 80 Minuten.pdf
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Protokoll der JHV 2016

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Protokoll der JHV 2016.pdf
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Bericht vom KreisLandFrauen-Tag 2015

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Perlen der Ostsee - Reise ins Baltikum


34 LandFrauen und Partner starteten ab Kiel vom Ostuferhafen mit der Fähre in Richtung Kleipeda (früher Memel). Wir wurden bei 24 Grad und Sonnenschein von unserem Stadführer Arnold empfangen. Er berichtete von der wechselhaften Geschichte Litauens und es wurde die Altstadt zu Fuß erkundet. Unser Busfahrer Herr Klaus Peters wartete immer auf uns, um wenn nötig,  uns wieder an andere sehenswürdige Orte zu fahren. In der liebevoll restaurierten Altstadt von Kleipeda konnten wir das Rathaus, alte Speicher- und Fachwerkhäuser, den Marktplatz, das Theater, wo Richard Wagner einst die Königsberger Philharmonie dirigierte, und den Simon-Dach-Brunnen, auf dem das „Ännchen von Tharau“, die Symbolfigur des alten Memel, thront. Mit einer kleinen Autofähre setzten wir  über zur Kurischen Nehrung. Diese 98 km lange Halbinsel, die von der Ostsee und vom Kurischen Haff umspült wird. 60 m hohe Wanderdünen, feiner Sandstrand, Kiefernwald und der hübsche Badeort Nidden mit den malerischen, reetgedeckten Holzhäusern,  entlockte so manchem Reisenden ein Oh, Ah, wunderschön.

Es geht weiter nach Riga. Es wurde der „Berg der Kreuze“ besucht, dem Nationalheiligtum des katholischen Litauens. Unzählige Kreuze wurden hier als Protest gegen die russische Fremdherrschaft aufgestellt. Die größte Stadt des Baltikums, wurde 1201 durch den Bischof Albert aus Bremen gegründet. Einst war Riga eine wohlhabende Hansestadt – stolze Kirchenbauten, flämische Zunfthäuser sowie Gildehäuser der Kaufleute, zauberhafte Jugendstilhäuser, Schwarzhäupterhaus, Petrikirche, St. Mariendom in dem am Abend einige die Gelegenheit nutzten, ein Orgelkonzert zu hören.

Entlang der Rigaer Bucht ging es weiter zum estnischen Seebad Pärnu. Gelegenheit für einen Spaziergang an der Strandpromenade oder ein Abstecher in die Ostsee wurden genutzt.

In Saku, einer kleinen Gemeinde südlich von Tallin, auf einem ökologischen Bauernhof, wurde uns die typische tägliche Arbeit mit einer Filmvorführung näher gebracht. Anschließend konnten die Produkte verkostet werden.

Mit Tallin lernten wir eine charmante Stadt mit einem Mix aus Mittelalter und modernem Lifestyle kennen. Die Stadtführung startete auf dem Domberg, dem einstigen Zentrum von Staat und Kirche, mit der Alexander-Newski-Kathedrale, Dom und Schloss Toompea. Entlang der Stadtmauer und mächtigen Wehrtürmen in die Unterstadt, Heimat der Kaufleute und Handwerker. Die Altstadt gilt als die schönste im Baltikum. Alte Kontor Häuser, kopfsteingepflasterte Gassen, stolze Kaufmannskirchen, Gildehäuser – man fühlte sich wie in einem lebendigen Freilichtmuseum.

Entlang des Finnischen Meerbusens führte die Reise weiter nach Russland, nach St. Petersburg.

In St. Petersburg führte uns Natascha. Diese Stadt, 1703 von Zar Peter dem Großen als „Fenster zum Westen“ gebaut, gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Die „europäischste Stadt“ Russlands gegeisterte mit ihren eleganten Kanälen, romantischen Brücken, pompösen Palästen, prunkvollen Kirchen, breiten Prachtboulevards, triumphalen großen Plätzen und herrlichen Parkanlagen. Die prachtvollen Gärten mit den Wasserspielen vom Peterhof, einzigartig gelegen am Finnischen Meerbusen, Peter-Pauls-Kathedrale mit der Zarengruft, die Isaak-Kathedrale, der Flanierboulevard Newski-Prospekt, das Kirow Theater, das Wohnhaus von Peter  I, sowie den ehemaligen Winterpalast der Zaren (heute Eremitage) am großen Schlossplatz, verfehlen ihre Wirkung auf die Besucher nicht.

Am Abend besuchten 28 Reiseteilnehmer das Michalski Theater um eine Aufführung von Schwanensee  zu genießen.

Nach 3 Tagen St. Petersburg ging die Reise weiter durch Karelien Richtung Helsinki. Für diese helle, freundliche Stadt fehlte leider die Zeit. Nach einer viel zu kurzen Stadtrundfahrt und noch weniger Freizeit, stand die Einschiffung  und Abfahrt gegen 17 Uhr auf dem Plan.

Am nächsten Tag gegen 22:30 Uhr legte die Fähre in Travemünde an. Das schöne Wetter, die nette Gruppe  und die vielen Eindrücke, haben dazu beigetragen, dass es wieder eine wunderschöne Reise war und wir haben mit dem Bus ca 2000 km zurückgelegt.

 

                                                                                                                    Lore Böhe



Fahrt der Vorstände an 3. Juni 2014

Plön und seine Umgebung hat eine Menge zu bieten.

 

13 Ortsvereine gehören zum LFV Plön. Einmal im Jahr werden die Vorstände von einem Ortsverein zu einem Ausflug eingeladen. 2014 hatte der Ortsverein Plön 36 LandFrauen zu einer Radtour rundum Plön begrüßt. Ein herrlicher Sommertag Anfang Juni kündigte sich an, als die Räder auf der Zufahrt zur Prinzeninsel entladen wurden. Um 9.30 Uhr starteten wir durch den Wald der Prinzeninsel, hoch über uns lag das Plöner Schloss und zur Rechten glitzerte der See. Nachdem wir das Stadtgebiet verlassen hatten, verlief die Route vorbei am Gut Behl Richtung Grebin immer auf ruhigen Feldwegen. Immer entdeckten wir herrliche Ausblicke. Aber wir fuhren durch die Holsteinische Schweiz, und so musste manche Steigung bewältigt werden. Hoch über Grebin begrüßte uns die alte Windmühle „Wagria“ und mit ihr der Bürgermeister von Grebin, Jochen Usinger. Er berichtete uns einige Daten und Fakten über sein Dorf und wusste uns auch über den Weinberg zu Füßen der „Wagria“ einiges zu erzählen. Schließlich erfuhren wir auch von seiner Trauer, dass das alte Mühlen-Café finanziell nicht von der Gemeinde erhalten werden kann, da es viele Baufälligkeiten aufweist. Vom Mühlenberg schoben wir dann die Räder hinab zum Grebiner Krug, wo ein reichhaltiges Frühstück auf uns wartete.

Gestärkt radelten wir nach einer guten Stunde Pause eine kurze Strecke nach Görnitz zum Islandpferde-Gestüt Barghof. Hier begrüßte uns Herr Paustian, der Herr über 100 Islandpferde. Wir erfuhren viel über die Besonderheiten dieser robusten Rasse und die hier so erfolgreiche Zucht. Wir freuten uns über die Muttertiere und ihre Fohlen, die wir auf der Weide besuchen konnten, und bestaunten eine kleine Reitvorführung einer sehr erfolgreichen Reiterin mit ihrem weißen Hengst.

Dann schwangen wir uns wieder auf die Sättel und radelten entlang der Bundesstraße 430 zurück nach Plön. Mit großem Schwung ging es hoch auf den Schlosshügel, denn es wartete dort auf uns eine Führung durch das Prinzenhaus. Wir hörten von der wechselnden Geschichte dieses ehemaligen Gartenschlösschens, erbaut von Herzog Friedrich Carl von Holstein 1744 im Rokkoko-Stil.

Das letzte Stück unseres Weges vom Prinzenhaus zum Niedersächsischen Bauernhaus auf der Prinzeninsel bewältigten wir rasch, denn es warteten Erdbeer- und Zitronentorte auf uns. Ein köstlicher Abschluss eines wunderbaren Tages! Ein Dank an das Planungsteam des LFVs Plön und an die Vorsitzende Antje Jandrey.

Die Vorstände freuen sich schon auf das nächste Jahr in Preetz.

Renate-M. Jacobshagen